Aufruf zu spontan Versammlung

Aufruf zu spontan Versammlung

*Eilmeldung*
*Aufruf zu einer spontanen Versammlung*
Datum: *Heute/29.09.2016*
Ort: *Arnulfstraße Ecke Hopfenstraße* /BR Hauptsitz
Uhrzeit: *17.30 Uhr*

Hey Leute

Seit Monaten greift die Türkische Regierung mit Knüppel und Strafen gegen oppositionelle und fortschrittliche Medien durch.
Dabei wird die *Presse – und Meinungsfreiheit* mit Füßen getreten, Journalisten verhaftet und Medienorgane geschlossen.

Erneut kam es gestern Abend zur Schließung von 12 weiteren Fernseh – und Radiosendern, darunter auch der TV – Sender Hayatın Sesi.

Um uns mit den Journalisten in der Türkei zu solidarisieren und das Recht auf Informationen, sowie die Presse – und Meinungsfreiheit zu

verteidigen werden wir, die *DIDF*, Heute eine Versammlung vor dem Sitz des Bayrischen Rundfunks veranstalten.

Oben findet ihr die genauen Angaben.

Bitte teilt diese Nachricht weiter und informiert eure Kontakte bezüglich der Versammlung.

Solidarische Grüße
Die DIDF München

Pediga provoziert wieder am Montag

Pediga provoziert wieder am Montag

Nachdem Pediga München am letzten Montag mehrmals durch Blockaden aufgehalten wurde und umgeleitet werden musste, sieht es so aus, als ob sie diesmal lieber eine etwas breitere Strasse für ihren „Spaziergang“ gewählt haben.

Allerdings liegt noch keine genaue Angabe über die Route vor. Ausgangspunkt ist der Stachus. Von dort will Pegida zum Sendlinger Tor um wieder dicht am dortigen Flüchtlings Camp bei einer Zwischenkundgebung zu hetzen und zu provozieren. Die in der Karte blau eingezeichnete Route über die Sonnenstr. wäre eine Möglichkeit, alternativ dazu die grüne Route über die Herzog Wilhelm Str.

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Beginn der Pegida Kundgebung wie immer 19 Uhr am 26. September.

Vor zwei Wochen am Königsplatz wurden zu Beginn des Umzuges 67 Pegida Anhänger gezählt, letzten Montag am Sendlinger Tor 66.  Der Besuch von Pediga Chef Heinz Meyer und einiger anderer bekannter Gesichter von Pegida München bei der Veranstaltung der rechtsextremen Gruppierung „3.Weg“ am 17.9. auf dem Sendlinger Tor Platz ( Gegen den braunen Samstag in München ) scheint sich nicht positiv auf die Teilnehmerzahl ausgewirkt zu haben. Man musste sich mit der schon gewohnten Anwesendheit des bekannten Rechtsterroristen K. H. Statzberger zufrieden geben. Verwunderlich, wenn angeblich „besorgte Bürger“ anscheinend völlig unbesorgt jemanden willkommen heißen, der wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung die einen Bombenanschlag in München geplant hatte verurteilt wurde ( Info ).

Also heißt es am Montag wieder der rechtsradikale Sammlungsbewegung Pegida München klar und deutlich zu zeigen, dass für sie kein Platz ist in München, nicht am Stachus und im Moment schon gleich gar nicht am Sendlinger Tor.

 

Twitter Hashtag für Montag: #muc2609

Pegida München, die Route

Pegida München, die Route

Hier nun die Route von Pegida München für heute Abend. Beginn der Veranstaltung 19 Uhr am Sendlinger Tor Platz. Nach den üblichen Hetzreden geht es dann über Blumenstr., Pestalozzistr., Müllerstr., Rumfordstr., Reichenbachplatz, Reichenbachstr., Gärtnerplatz, Klenzestr., Fraunhofertsr., Müllerstr., Blumenstr. zurück zum Sendlinger Tor Platz.

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Mehr zur heutigen Kundgebung von Pegida :  Pegida am Sendlinger Tor

Pegida am Sendlinger Tor

Pegida am Sendlinger Tor

Am Montag, den 19.09. wirs sich Pegida München, das Sammelbecken für alle Rechtsextremisten am Sendlinger Tor versammeln. Am Samstag waren Heinz Meyer und einige seiner Mitstreiter gern gesehene Gäste auf der Kundgebung der Partei „Der 3. Weg“. Da kann man dann auch mal einem verurteilten Rechtsterroristen wie Karl Heinz Statzberger die Hand schütteln.

Der Veranstaltungsort Sendlinger Tor ist bewusst gewählt. Schon nach der letzten Kundgebung von Pegida am 12.9. kam es in den späten Abendstunden zu Pöbeleien von etwa einem Dutzend Pegida Anhängern am Rande des Flüchtlings Camps. Die örtliche Nähe der Veranstaltung am Montag ist kein Zufall, sondern die Fortsetzung der Provokationen von rechten und rechtsradikalen Gruppierungen, die schon seit Tagen im Umfeld des Flüchtlings Camps stattfinden und am Samstag ihren vorläufigen Höhepunkt mit drei Kundgebungen Rechtsextremer („Die Rechte“, „3. Weg“ und „NPD“) fanden.

Und am heutigen Montag also Pegida München, die Gruppierung die von sich selbst sagt: „Bei uns ist jeder willkommen“. Jeder wohl nicht. Wer anderer Meinung ist wird beschimpft und bedroht, die Presse will man schon mal „auf den Marktplatz stellen wenn man an der Macht ist“ und alles was nicht in das kleinkarierte Bild von Pediga passt wollen sie „loswerden“, wie auch immer das gemeint ist. Willkommen sind bei Pegida nur Rassisten, Rechtsradikale und Gewalttäter. Dies muss jedem bewusst und bekannt sein. Wer auch immer heute bei Pegida mitläuft wird morgen nicht sagen können er habe nichts davon gewusst.

Und wer sich heute nicht gegen Pegida stellt, der hat morgen vielleicht nicht mehr die Möglichkeit dazu.

Wehret den Anfängen! Raus auf die Strasse zum Sendlinger Tor um 19 Uhr.

 

Hinweis: Bis jetzt ist leider nicht bekannt ob es auch zu einem „Spaziergang“ von Pegida kommt und welche Route dieser nehmen wir. Sobald darüber Erkenntnisse vorliegen werden wir dies berichten. Bitte auch entsprechende Seiten auf Facebook beachten oder auf Twitter dem Hashtag #muc1909 sowie die Web Seite des  a.i.d.a. Archiv .

Gegen den braunen Samstag in München

Gegen den braunen Samstag in München

Am Samstag, den 17. September kommt es zu einer ganzen Reihe von Kundgebungen neonazistischer Gruppierungen.

Besonderer Brennpunkt ist das Sendlinger Tor und dort das Refugee Camp. Nachdem es in den letzten Tagen schon mehrfach Versuche von Rechtsextremen gab dort zu stören und zu provozieren kann man davon ausgehen, dass dies am Samstag wieder beabsichtigt ist.

Allein die Tatsache, dass drei rechtsradikale Gruppierungen, NPD, Dritter Weg und Die Rechte in unmittelbarer Nähe Kundgebungen abhalten werden ist Provokation und Drohung.

Zusätzlich hat auch noch die AfD einen Infostand am Orleans Platz.

Hier die Termine:

Die neonazistische Partei „Der Dritte Weg“ will eine Kundgebung in der unmittelbaren Nähe des Protestcamps abhalten. Von 13 bis 15 Uhr soll dies am Sendlinger Tor Platz/Ecke Nußbaumstr. (U-Bahnausgang Richtung Pettenkoferstr.) stattfinden unter dem Motto „Asylflut stoppen – Erpressercamp auflösen!“

Der Münchner Kreisverband der NPD will eine Kundgebung ebenfalls in der Nähe des Protestcamps abhalten. Von 13 bis 16 Uhr soll dies am Sendlinger Tor Platz/Ecke Lindwurmstr. (U-Bahnausgang Richtung Müllerstr.) stattfinden unter dem Motto „Weg mit dem Flüchtlingscamp am Sendlinger Tor Platz. Aufnahmestopp für München jetzt sofort!“

 

„Die Rechte“- Kundgebungen. Um die Sache fast komplett zu machen, will nun auch noch die neonazistische Partei „Die Rechte“ am Samstag in München auflaufen. Insgesamt fünf Kurzkundgebungen unter dem Motto: „Die Rechte – Alternative für München.“ sind geplant. Das Refugee-Camp am Sendlinger Tor Platz ist dabei ebenfalls Ziel.

11 bis 11.30 Uhr Hanauerstraße zwischen OEZ-Haupteingang und U-Bahn Aufgang

12 bis 12.30 Uhr Neuhauserstr. 8/Richard Strauss Brunnen

13 bis 13.30 Uhr Nähe Sendlinger Tor Platz, wo genau noch unklar

14 bis 14.30 Uhr Goetheplatz

15 bis 15.30 Uhr PEP/Neuperlach Zentrum

(Quelle: https://www.aida-archiv.de/ )

Hier die Situation am Sendlinger Tor. Der ganaue Ort der Veranstaltung „Der Rechten“ ist noch nicht bekannt. In der Zeit von 13 bis 15 Uhr wird das Refugee Camp also genau zwischen den Kundgebungsorten der NPD und des 3. Weges liegen, zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr dann noch die Kundgebung Der Rechten, das könnte zu einer fast völligen Belagerung des Refugee Camps führen. Und das ist wohl auch die Absicht der drei neonazistischen Gruppierungen.

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Zusätzlich muss damit gerechnet werden, dass sich auch Mitglieder der Identitären Bewegung und des Bündnisses deutscher Patrioten zeigen werden. Auch eine Störung der Demonstration gegen TTIP am Odeonsplatz durch Rechtsextreme ist nicht ausgeschlossen.

 

Einem derart massiven Aufmarsch von Rechtsextremisten muss München sich entschlossen entgegenstellen.

 

Und auch gleich noch vormerken: Am Montag, den 19.9. wird auch Pegida München, das   Sammelbecken von zum Teil gewaltbereiten Rechtsextremisten  ihre wöchentliche Kundgebung am Sendlinger Tor abhalten. Auch gegen diese Veranstaltung muss massiv protestiert werden, damit sich hier in München nicht wieder etwas in Bewegung setzt.

 

 

 

 

Aktion gegen AfD Wahlparty in München

Aktion gegen AfD Wahlparty in München

Soeben wurde uns mitgeteilt, dass jetzt im Moment ( 4. September, 18.00 Uhr) eine Aktion gegen die heute in der Gaststätte „Portugal“ , Friedensstr. 28 hinter dem Ostbahnhof stattfindende Wahlparty der AfD beginnt.

Hier der Aufruf:

Liebe Menschen aus München und Umgebung,

am 4. September 2016 finden in Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen statt und die AfD Bayern, die noch bis 2018 auf ihre „große Show“ warten muss, will sich an diesem Sonntag schon einmal selbst feiern und lädt zu ihrer „Wahlparty“ im Restaurante Portugal in der Friedenstraße 28
in 81671 München am Ostbahnhof ein. Hier der Link zur Homepage: http://www.restaurante-portugal-muenchen.de/restaurant/
Es ist nach derzeitigen Umfragen davon auszugehen, dass die Rechtspopulisten auch in Meck-Pom mit einer zweistelligen Stimmenanzahl in den Landtag einziehen werden. Die AfD versteht es nämlich trefflich, mit den Ängsten der Menschen Stimmung zu machen und die allgemeine Verunsicherung für sich und die eigenen Ziele zu instrumentalisieren.
Umso wichtiger ist es, dass es Widerstand gibt, dass ihre fremdenfeindliche Hetze gegen Migrant*innen und Andersdenkende nicht unwidersprochen bleibt, dass sie keine Veranstaltung, keine Kundgebung, keinen Infostand ohne unseren Widerstand abhalten können. Blockiert sie, nervt sie, setzt sie unter Druck.
Die so genannte „Wahlparty“ am 4.9. ist eine dieser Möglichkeiten gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie, die in dieser unsäglichen Partei zum Programm geworden sind.
Unser erklärtes Ziel ist es, die Veranstaltung der AfD zu blockieren und so zu verhindern. Darüber hinaus werden wir die interessierte Öffentlichkeit darüber informieren, wer da im Restaurante Portugal eingekehrt ist.
Wir haben im Vorfeld den Wirt des Restaurants angeschrieben und ihn gebeten, die AfD wieder auszuladen, dieser Forderung ist er nicht nachgekommen.
Kommt zahlreich, kommt bunt, bringt aber sicherheitshalber Kleidungsstücke mit, mit denen ihr Euer Gesicht wenn nötig vor den Kameras der AfD-Nasen verstecken könnt.
Seid dabei, wenn wir die Wahlparty der AfD zu einem Desaster machen. Denn Nationalismus ist
keine Alternative und die AfD erst recht nicht!
Viele Grüße und bis Sonntag!

2016-09-04_124851Karte zur Orientierung

 

Auch der Flyer und das Plakat zu der Aktion liegen uns vor:

Flyer_In diesem Lokal_PDF

Plakat_In diesem Lokal_PDF