5 Pappnasen auf der Feldherrnhalle

5 Pappnasen auf der Feldherrnhalle

Am Montag, nach der Pegida Kundgebung konnten es einige stadtbekannte Neonazis nicht lassen, wieder einmal die Stufen zur Feldherrnhalle zu erklimmen. Die Beteiligten waren dabei maskiert, sie trugen Pappnasen und Pappbrillen, wahrscheinlich um Unbeteiligte nicht zu sehr mit ihren wahren Gesichtern zu erschrecken. Darunter befanden sich Petra Kainz und der seit einiger Zeit häufig in München auftretende Dan Eising. Natürlich wurde diese todesmutige Aktion auch fotografiert, allerdings wurden die dann im Internet auf einer einschlägig bekannten Facebook Seite veröffentlichten Bilder stark bearbeitet. Uns ist es allerdings gelungen in den Besitz einer Originalaufnahme zu gelangen und diese darf der Welt nicht vorenthalten werden:

 

Der nationale Widergestank München nach der Erstürmung der Feldherrnhalle in der Nacht zum 30.8.2016

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An diesem historischen Ereigniss waren unter anderem beteiligt, Dan Eisinger (4.von rechts) und Petra Kainz (3. von rechts), aber eigentlich sind sie alle extrem rechts.

(Das manipulierte Bildmaterial liegt uns ebenfalls vor, genügt allerdings nicht unseren Qualitätsansprüchen und könnte bei den meisten Menschen zu Brechreiz und anhaltender Übelkeit führen. Darum haben wir auf eine Wiedergabe verzichtet)

Pegida München – nur besorgte Bürger?

Pegida München – nur besorgte Bürger?

Seit Anfang 2015 hat Pediga München jeweils Montags über 50 Veranstaltungen in München organisiert. Nach eigenen Aussagen handelt es sich bei der Gruppierung um „besorgte Bürger“, die zur Rettung der Demokratie, der Freiheit und des ganzen Abendlandes, was auch immer sie darunter verstehen angetreten sind.

Lauter nette Menschen also mit besten Absichten?

Wir wollen hier nicht über die Inhalte die Pediga München verbreitet reden, obwohl diese die Selbsteinschätzung dieses Vereins deutlich widerlegen , sondern über die Personen und Organisationen die bei Pegida willkommen sind und teilweise dort tatkräftig mitwirken.

Bei der Berichterstattung über die Pegida Aufmärsche werden zwar immer wieder Namen von einzelnen rechtsradikalen Personen und Organisationen genannt, ein Gesamtbild aber nicht wirklich vermittelt.

Nach Durchsicht des zur Verfügung stehenden Materials über die  bisherigen Pegida Veranstaltungen in München zeichnet sich ein erschreckendes Bild ab. Keine Veranstaltung an der nicht Personen oder Organisationen aus dem rechtsextremen, teilweise gewaltbereiten und verfassungsfeindlichen Spektrum teilgenommen hätten, und das mit Zustimmung der Verantwortlichen von Pegida. Gerade die Sicherheitsvorkehrungen die bei Pegida Veranstaltungen zu beobachten sind würden es der Führung von Pegida ermöglichen sich deutlich von diesem rechtsextremen Personen und Organisationen zu distanzieren, das Gegenteil ist der Fall. Immer wieder werden diese, oft als Block auftretenden Gruppen demonstrativ mit Beifall und warmen Worten begrüßt.

photo_2016-08-28_17-17-36(Hier der III. Weg am 22.8. beim Anmarsch zur Pegida Kundgebung am Königsplatz )

Hier ein paar der Mitglieder der extremen Rechten die bei Pegida München ein Zuhause gefunden haben:

Bereits bei Bagida (Vorläufer von Pegida München) vertreten, und dann immer wieder bei Pegida dabei, der verurteilte Rechtsterrorist Karl Heinz Statzberger (Info zu Statzberger)

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Statzberger hatte sich an der Planung eines Sprengstoffanschlags auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Gemeindezentrums beteiligt und verbüßte als verurteiltes Mitglied der terroristischen Vereinigung um Martin Wiese eine Gefängnisstrafe, nun ein engagiertes Mitglied bei der rechtextremen Partei Der III. Weg

Ein anderer bekannter Rechtsextremist, der bei Pegida sogar als Redner auftrat ist Dan Eising.

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Dan Eising trat als Organisator bei „Nügida“ („Nürnberg gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Erscheinung und bei der Partei „Die Rechte“ .

Bei der Pediga Veranstaltung vom 22.8.2016 am Königsplatz in München trat er als Redner auf und endete seine Rede mit den bemerkenswerten Worten: „…dann ist es die Presse, die heute Hand in Hand mit der Antifa geht und gegen das Volk hetzt, die, wenn die Zeit gekommen ist, in Vergeltung vom Volk hier auf den Marktplatz gestellt wird.“

Auch Petra Kainz,prominente Vertreterin der „Brigade Giesing“ ist immer wieder ein anscheinend gern gesehener Gast bei Pegida München.

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Bei der „Brigade Giesing“ handelt es sich um eine „Fan Gruppe“ des Fußballvereins 1860 München ( KVR München zur Brigade Giesing ) die immer wieder durch Gewalt und rechtsradikale Äusserungen auffällig wurde. Mittlerweile soll Petra Kainz ein Stadionverbot bei 1860 erteilt worden sein.

In letzter Zeit zeigt sich auch die „Identitäre Bewegung“ bei den wöchentlichen Veranstaltungen von Pegida und ist dort mit Transparenten vertreten. Mittlerweile wird die IB vom Verfassungsschutz beobachtet und ist hier in München eng mit der Burschenschaft Danubia verbunden die ebenfalls bereits vom Verfassungsschutz unter Beobachtung gestellt wurde. Ein Gesicht das immer wieder bei Auftritten der Identitären Bewegung in München auftaucht ist das von Lukas Bals.

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Bals war bereits in Nordreihn Westfahlen  in der neonazistischen Szene aktiv und wurde da auch schon mal gewalttätig, wie sich z.B. aus folgendem Artikel entnehmen lässt: Rathaus-Überfall

Aber nicht nur die Gäste von Pegida München kommen aus dem rechtsextremen, verfassungsfeindlichen Lager, auch der Vorstand von Pegida München, Heinz Meyer

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scheint ein Problem mit der Verfassung zu haben wie aus einer Anfrage des CSU-Stadtrat Marian Offman an die Stadtverwaltung München hervorgeht, hier ein Auszug:

Herr Heinz Meyer wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Das Landeskriminalamt
ermittelt gegen ihn seit drei Jahren und er wurde wegen eines Goebbels-Zitates verurteilt.
Ist damit noch die Zuverlässigkeit für die Versammlungsleitung gegeben?
Während der Pegida-Demonstration wurden von den Teilnehmern in der Öffentlichkeit
massiv fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen getätigt. Außerdem von einer
Rednerin die Shoa relativierende und antidemokratische Aussagen getroffen. Dieses wurde
vom Versammlungsleiter nicht einmal im Ansatz versucht zu unterbinden.

Hier mehr zu dieser Anfrage: München.tv

Kein Auftritt von Pegida München also an dem nicht Personen und Organisationen teilnehmen, die einen eindeutig rechtsextremen Hintergrund haben, vom Verfassungsschutz beobachtet werden und in der Vergangenheit immer wieder durch erhöhte Gewaltbereitschaft aufgefallen sind.

Niemand der an diesen Veranstaltungen auf Seiten von Pegida teilnimmt kann deshalb mehr sagen es würde sich um Einzelfälle handeln die man nicht verhindern kann. Und das bedeutet, jeder der bei Pegida mitmarschiert schließt sich einer neonazistischen Gruppierung an.

Und hier noch weitere Infos zu Pegida.

Am 29.8.2016 um 19 Uhr wird Pegida München wieder eine Veranstaltung abhalten. Diesmal am Siegestor um dann über die Leopoldstr., Münchner Freiheit , Herzogstr., Wilhelmstr., Franz-Joseph-Str., Leopoldstr. zürück zum Siegestor zu gehen.

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Das letzte Mal als sich Pegida nach Schwabing gewagt hat wurde die Veranstaltung zu einem kompletten Reinfall. Ihre Kundgebung in unmittelbarer Nähe derMüncher Freiheit am 9.11.2015 wurde völlig umstellt und der geplante Demonstrationszug zum Siegestor konnte nicht durchgeführt werden  (Bericht der SZ )

Gerade Schwabing, ein Stadtteil Münchens der so sehr für ein Miteinander von Kulturen und Menschen steht kann und darf kein Ort sein an dem sich die Rassisten und Neonazis von Pegida München ungehindert breit machen dürfen.

Darum raus auf die Leopoldstrasse am 29. August, lasst dieses braune Volk nicht nach Schwabing!

Pegida München am Königsplatz

Pegida München am Königsplatz

 

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Am 22. August ab 19 Uhr findet wieder mal eine Veranstaltung von Pegida München mit Umzug statt. Diesmal hat sich der unsägliche Haufen den Königsplatz in München als Veranstaltungsort ausgesucht.

Eine bessere Kulisse um ihre wahre Gesinnung zu zeigen hätten sie wohl auch nicht finden können, auch wenn das Pegida Grüppchen sehr verloren aussehen wird auf den Weiten des Königsplatz.

Die Nationalsozialisten haben den Königsplatz so stark vereinnahmt wie keinen anderen Platz in München. Er wurde zur Kultstätte der nationalsozialistischen Ideologie. Durch die Errichtung der Ehrentempel übertraf er sogar noch die Bedeutung der Feldherrnhalle. Für die Nationalsozialisten hatte der Platz vier Aufgaben:
– Der Platz Verdeutlichte die Macht und die Geschlossenheit der NSDAP
– Als Weihestätte, hier bekundete das Volk seine Treue gegenüber dem Führer. (Vereidigung der Soldaten)
– Funktion als Kultplatz durch die Überführung der Gefallenen des Hitlerputsches in die Ehrentempel – eine Art religiöses Kriegerdenkmal
– Würdige Kulisse für pompöse Siegesfeiern, politische Kundgebungen und Aufmärsche

Bedeutende Veranstaltungen:

– Am 10. Mai 1933 fand am Königsplatz eine Bücherverbrennung statt

– Seit 1935 findet jährlich Am 9. November 1935 ein Gedenkzug für die 1923 Hitlerputsch getöteten NSDAP-Mitglieder statt.

– Am 3. Novermber Mai 1935 fand das Richtfest der Parteibauten statt.

 

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(Quelle : Der Königsplatz: Am Allerheiligsten des NS-Systems )

Nach dem Odeonsplatz jetzt also, sozusagen als Steigerung, der Königsplatz. Pegida München wählt die beiden Orte in München für ihre Veranstaltungen, die auch während der NS Zeit als Hauptkundgebungsorte verwendet wurden. Bemerkenswert für eine Gruppierung die immer wieder von sich sagt, sie habe mit Rechtextremismus und Neonazis nichts zu tun, eine dumme, lächerliche Aussage.

Keine Veranstaltung von Pegida München bei der nicht bekannte Rechtsextremisten wie Schatt, Statzberger und andere oder Mitglieder von Gruppierungen die der Verfassungsschutz für beobachtenswert hält wie die Identitäre Bewegung teilnehmen. Und wenn man dann eine solche Zusammenkunft von allem was rechtsaussen ist noch auf den „heiligen“ Plätzen der Nationalsozialisten veranstaltet, dann kann niemandmehr Zweifel an der neonazistischen Gesinnung von Pegida München haben.

Die Auftritte dieser Rassisten und Hetzer werden immer unerträglicher. Es ist an der Zeit, dass dieses braune Häuflein von den Plätzen und Strassen in München und anderswo verschwindet. lasst uns dafür sorgen, dass nicht der Hauch der Geschichte Pegida umweht sonder der Sturm des Gegenprotests sie vom Platz fegt.

Darum raus auf die Strasse am Montag ! Keine Fussbreit den Hetzern und Rassisten von Pegida. Aufstehen und auch hinsetzen  gegen die alten und neuen Rechten.

Auftakt ist dieses Mal auf dem Königsplatz ab 19 Uhr. Die Demonstration geht dann über Briennerstr., Augustenstr., Theresienstr. und Arcisstr. wieder zum Königsplatz. Dort soll die Abschlußkundgebung bis 24 Uhr stattfinden.

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 Und noch etwas zur einstimmung auf Montag.

 

Pegida am Stachus, 2. Versuch

Pegida am Stachus, 2. Versuch

Am Montag, den 8.8.2016 um 19 Uhr will Pegida München einen erneuten Versuch unternehmen und ihre Veranstaltung am Stachus abhalten. Vor zwei Wochen sollte der Stachus bereits einmal Veranstaltungsort sein, im letzten Moment verzichtete Pegida aber auf die Kundgebung. Als Grund nannte Pegida München den aus ihrer Sicht nicht ausreichenden Abstand zu den Gegendemonstranten. Resultat, es kam zu Übergriffen von Pegida Anhängern gegen Teilnehmer am Gegenprotest.

Genaue Infos zu der Route und Karte sind in unserem Beitrag „Pegida auf neuen Pfaden“ zu finden.

Die Karte hier noch einmal zur Orientierung:

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Und hier noch ein wichtiger Hinweis für die Teilnehmer an den  Gegenprotesten.

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