Am 26. Juni 2016 von 14 bis 18 Uhr will ein reaktionär christlich fundamentalistisches Bündnis unter der Federführung des Vereins  „Ehe-Familie-Leben e.V.“ am Wittelsbacher Platz in München eine Kundgebung mit anschließender Demonstration durchführen.

Bei dem Bündnis handelt es sich um einen Zusammenschluss unterschiedlichster Gruppen und Organisationen. Gemein ist ihnen allen ein reaktionäres Weltbild. Mit unterschiedlicher Intensität wehren sich all diese Gruppen gegen Gleichberechtigung, die Anerkennung und Gleichstellung anderer Lebensformen als die der Ehe und einen offenen Umgang mit der Sexualität.

Das Bündnis wird angeführt von dem Verein „Ehe-Familie-Leben e.V.“ . Dieser Verein wird von Hedwig von Beverfoerde geleitet. Zuvor war sie mit einer ähnlichen Vereinigung unter dem Dach der Zivile Koalition e.V. , eines von der  AfD Politikerin Beatrix von Storch gegründeten Vereins tätig.

Die Forderungen dieses Bündnisses sind keine anderen als die Rückkehr zu einer Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern der 50er Jahre und davor. Darüber hinaus sind deutliche homophobe Untertöne aus den Reihen des Bündnisses zu vernehmen. In weiten Teilen vertritt dieses Bündnis die politischen Vorstellungen der AfD wenn es um Familie, Sexualität und die Rolle der Frauen geht.

Weitere Infos gibt es hier: Kalinka  und  Feminist Subversion

Diesem reaktionären Gedankengut muss man mit aller Entschlossenheit entgegentreten.

Die Demonstration beginnt wahrscheinlich mit einer Kundgebung am Wittelsbacher Platz. Dann ist ein Demonstrationszug angekündigt, der über Amira Platz, Salvator Platz, Kardinal-Faulhaber-Str., Prannenstr., Maximilians Platz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus und die Briennerstr., wieder zum Wittelsbacher Platz führt.

Die genaue Route im Bereich Platz der Opfer des Nationalsozialismus ist nicht ganz sicher, es ist jedoch davon auszugehen, dass der Zug nicht direkt über den Platz geführt wird sondern bis zur Kreuzung und dann rechts auf die Brienner Straße  abbiegt.

Hier die Karte für den Umzug:

demo für alle karte

Schon zweimal wurden Demonstrationen ähnlicher Art in München angemeldet, 2014 und 2015. Bei beiden Anlässen wurde die Anmeldung aufgrund von Protesten im Vorfeld zurück gezogen. Danach sieht es diesmal nicht aus. Darum raus auf die Strasse am Sonntag gegen die reaktionäre „Demo für Alle“.

Für aktuelle Neuigkeiten:  Feminist Subversion oder auf Twitter unter Hashtag #muc2606

 

 

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